Private Altersvorsorge

Private Rentenversicherung

Diese „Versicherung“ ist im Grunde ein reiner Sparvertrag ohne Versicherungsschutz. Er sieht zum Vertragsende die Auszahlung einer lebenslangen Rente vor; wer das so genannte  „Kapitalwahlrecht“ vereinbart hat, kann aber auch eine einmalige Auszahlung des Gesamtkapitals verlangen. Von Versicherungsschutz kann nur in dem Sinne gesprochen werden, als  dass das „Risiko“ der Langlebigkeit abgedeckt wird, d. h. der Versicherer muss mindestens die Garantierente zahlen, so lange der Versicherungsnehmer lebt, unabhängig davon ob dieser 75,  85 oder womöglich 100 Jahre alt wird.

Fondsgebundene Lebens-/Rentenversicherungen

Diese Art der Lebensversicherung, die im Grunde eine Fondsanlage in Verbindung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung ist, hat in der Vergangenheit manchmal bessere Renditen erreicht als die normale Kapitallebensversicherung/private Rentenversicherung. Das liegt vor allem daran, dass bei dieser Versicherungsart klarere Vermögensverhältnisse herrschen. Der Sparanteil des Beitrages gelangt in einen oder mehrere Investmentfonds und unterliegt nicht den Manipulationsmöglichkeiten des Versicherers. Bei einer fondsgebundenen  Lebensversicherung/Rentenversicherung fallen jedoch ebenso wie bei einer Kapitallebensversicherung/privaten Rentenversicherung relativ hohe Abschluss-, Verwaltungs- und − bei  fondsgebundenen Lebensversicherungen − Kosten für den Todesfallschutz an. Es müssen auch Kosten für Verwaltung der Fondsanteile sowie teilweise für deren Kauf und Management  getragen werden. Nur der verbleibende (Spar-)Anteil des zu zahlenden Beitrages gelangt in den/die Fonds.

Riester-Rente

Im Rahmen der Rentenreform 2001 wurde eine Kürzung der gesetzlichen Rente beschlossen. Als Ergebnis dieser Reform wird das Rentenniveau langsam abgesenkt. Um die entstehende Rentenlücke zu schließen, wurde die Einführung einer freiwilligen privaten Zusatzrente mit staatlicher Förderung beschlossen, die sog. Riester-Rente. Gefördert werden Altersvorsorgeverträge, bei denen es sich um Bank-, Versicherungs- oder Investmentprodukte handeln kann. Neu ist seit Kurzem, dass Bausparverträge, Immobiliendarlehen und der Erwerb von Anteilen an Wohnungsbaugenossenschaften unter die Riester-Förderung fallen. Wohn-Riester förderberechtigt sind alle sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, deren Ehegatten sowie Beamte, Landwirte  u. a.; Selbstständige dagegen nur, wenn sie Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rente entrichten.

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente hat der Gesetzgeber hauptsächlich für Selbstständige und Freiberufler eingeführt. Interessieren Sie sich für diese Altersvorsorgemöglichkeit, sollten Sie vor Abschluss mit Ihrem Steuerberater sprechen. Die Rürup-Rente kann aus steuerlicher Sicht für gut verdienende, vor allem ältere Selbstständige und Freiberufler attraktiv sein. Das gilt besonders, wenn sie weder in die gesetzliche Rentenversicherung noch in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlen. Das kann ebenso auf ältere Arbeitnehmer, Beamte und Ruheständler  mit höherem Einkommen zutreffen. Aber die Rürup-Rente unterliegt strengen Regeln, die auch Nachteile haben.

(Quelle: BdV)
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