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[27 Okt 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: der Wochenrückblick 23.-27. Oktober

7x7finticker: der Wochenrückblick 23. – 27. Oktober 2017 / präsentiert von der 7x7finanz

Leitgedanke:

Große Boote treiben oft auf großen Schulden.

Deutsches Sprichwort

Thema der Woche: Schulden!

Die „EOS Schulden-Studie“ 2017 zeigt, dass die Deutschen beim Thema Schulden zurückhaltender werden: Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sagen, dass sie ihre Schulden so gering wie möglich halten wollen – das sind sogar neun Prozentpunkte mehr als noch 2015. Was es sonst noch zu berichten gibt über die Schulden anderer und wer daran schuld sein könnte, lesen Sie in diesem Newsletter.

 

7x7finticker23. Oktober: Wie man ein Schulden-Erbe ausschlägt

MÜNCHEN – Befinden sich im Nachlass Schulden oder Schwarzgeld, kann es sinnvoll sein, das Erbe auszuschlagen. Was man bei einer Erbausschlagung beachten sollte, erläutert in einem Fachartikel auf focus.de Ulrich Lambrecht, Fachanwalt für Erbrecht. Das Gesetz gehe davon aus, dass der Erbe nicht nur das Vermögen, sondern auch alle Schulden des Verstorbenen übernimmt. Und für diese Schulden hafte der Erbe nicht nur mit dem ererbten Nachlassvermögen, sondern mit seinem ganzen (auch sonstigen) Privatvermögen. Ist der Nachlass überschuldet, empfehle es sich meist, die Erbschaft auszuschlagen bzw. abzulehnen. Allerdings gebe es dann in der Regel auch keinen Pflichtteil, sondern gar nichts. Dagegen gelte umgekehrt: „Wer nicht (fristgerecht) ausschlägt, bleibt Erbe, eben auch eines überschuldeten Nachlasses: Denn im deutschen Erbrecht gilt der Grundsatz des „Vonselbsterwerbs“ (§§ 1922, 1942 BGB). (Der Erbe erwirbt also die Erbschaft in der Sekunde des Todes von selbst, ohne seine Entscheidung oder gar sein Zutun.)“. Und wenn nacheinander alle testamentarischen und/oder gesetzlichen Erben ausschlagen, erbt letztlich der Staat – und der kann nicht ausschlagen.

Quelle: focus.de / Autor: Ulrich Lambrecht

 

24. Oktober: EOS Schulden-Studie 2017 untersucht das Leben auf Pump 

HAMBURG (ots) – Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sagen, dass sie ihre Schulden so gering wie möglich halten wollen – das sind sogar neun Prozentpunkte mehr als noch 2015. In den USA und Russland meinten dies aktuell 67 bzw. 76 Prozent. Diese Zahlen entstammen der zweiten „EOS Schulden-Studie“ 2017, einer online-Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS durchführte. In der Pressemitteilung zur Studie heißt es zum Selbst- und Fremdbild der Deutschen bezüglich Schulden: „Wie stehen die Deutschen zu den eigenen Schulden – und zu denen der Anderen? Drei von vier Personen (73 Prozent) gehen davon aus, dass in der heutigen Zeit viele Menschen Schulden haben. Der Realitätsabgleich zeigt, dass derzeit etwa die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) Schulden zurückzahlt.“ Und Prof. Manfred Güllner von forsa liefert eine Deutung mit: „Die Deutschen haben nur selten Rückzahlungsprobleme, unterstellen jedoch den Mitbürgern, dass diese leichtsinnig sind und sehr häufig Schulden machen. (…) Dabei sollte man besser auch seinen Mitbürgern zutrauen, dass sie in Finanzfragen im Großen und Ganzen gewissenhaft handeln.“

Quelle: OTS (Presseportal.de) / Zur EOS Studie (auch PDF-Download)

 

25. Oktober: Keine neuen Schulden mit Jamaika

MÜNCHEN / BERLIN (dpa) „Die Vereinbarungen der potenziellen Jamaikaner zu Haushalt und Steuern haben durchaus Substanz“, befinden drei dpa-Autoren in ihrem Bericht über die Koalitionsverhandlungen zu diesen schwierigen Themen. CDU, CSU, FDP und Grüne seien fest entschlossen, auch künftig einen ausgeglichenen Haushalt einzuhalten und keine neuen Schulden zu machen. Zudem soll der Solidaritätszuschlag abgebaut werden. Nach den Worten von FDP-Chef Christian Lindner könne das Zwischenergebnis der ersten konkreten Jamaika-Verhandlungen zum Themenbereich Finanzen, Haushalt, Steuern „eine finanzpolitische Trendwende werden“. Die Grünen allerdings sehen in der Verständigung mit Union und FDP kein Bekenntnis zur Schwarzen Null: „Das steht unter dem Vorbehalt, dass wir eine Finanzplanung bekommen, und dass das finanzierbar ist“, sagte Grünen-Politiker Jürgen Trittin der dpa.

Quelle: bayrische-staatszeitung / dpa (Autoren: Jörg Blank, Ruppert Mayr und Teresa Dapp)

 

26. Oktober: Auf Heller und Pfennig – eine Familie auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit

UNTERSCHLEISSHEIM – Bescheidener als die Staatsschulden sind die Schulden der Familie Heller-Pfennig, die heute in ihrem Blog aufhellerundpfennig.com ausführlich das Haushaltsbudget für November vorstellt – und sich selbst natürlich auch: „Ich schreibe hier über meine Familie und unseren Weg raus aus den Schulden in die finanzielle Unabhängigkeit. Wer sind wir? Mein Mann und ich sind Mitte und Anfang 30. Wir haben eine 2jährige Tochter und einen gemächlichen Labrador Retriever.“ Im Schuldentilgungsbericht für Oktober heißt es im Blog: „Die nächste Tilgung steht an für den Oktober. Die letzten Tage war ich endlich wieder einfach nur glücklich. (…) Vielleicht ist es unser Masterplan und die Erkenntnis, dass die Schulden in 24 Monaten hinter uns sein können.“

Quelle: aufhellerundpfennig.com

 

27. Oktober: Tübingen macht Schulden für Investitionen

TÜBINGEN – Viele deutsche Kommunen sind hoch verschuldet und müssen sparen. Die Stadt Tübingen hat jetzt beschlossen, es genau umgekehrt zu machen: Sie will die niedrigen Kreditzinsen nutzen, um Schulden für Investitionen zu machen. So ist allein für 2018 eine Kreditaufnahme von fast 26 Millionen Euro geplant. Doch wofür soll das viele Geld ausgegeben werden? Dieser Frage geht Veit Müller im Reutlinger General-Anzeiger nach: „In Tübingen herrscht immer noch «ein hoher Bedarf an Wohnraum«. Und deshalb will die Stadt nun vor allem in den «Grunderwerb für geplante Baugebiete in den Ortsteilen« investieren, wie jetzt der stellvertretende Stadtkämmerer Michael Müller anlässlich der Einbringung des Haushalt gestern im Gemeinderat erläuterte.“ Nach Jahren der Konsolidierung gehe die Stadt jetzt in die Vollen: Nicht nur in 2018 sei eine hohe Kreditaufnahme geplant, auch für 2019 und 2020 leihe sich die Stadt Geld aus, um die »in der Investitionsplanung verankerten Projekte« zu finanzieren. Mit dem Kreditgeld solle kräftig gebaut werden: Auf der Liste stünden das Ausbauprogramm für neue Kinderhäuser und die Sanierung des Technischen Rathauses. Außerdem gebe es zurzeit in Tübingen offenbar einen »Babyboom«. Somit bleibe der Ausbau der Kindertagesbetreuung für die kommenden Jahre eine Hauptaufgabe: „Dies sieht man nicht nur an den Millionen, die für die Kinderhäuser ausgegeben werden sollen. Die Stadt will 2018 auch knapp sechs neue Stellen in der Kindertagesbetreuung schaffen.“

Quelle: Reutlinger General-Anzeiger / Autor: Veit Müller

FAZIT:

Von jetzt an werde ich nur so viel ausgeben, wie ich einnehme, selbst wenn ich mir dafür Geld borgen muss.

Mark Twain

Ein schönes Wochenende ohne Vergnügungssteuer wünscht Ihnen die 7x7finticker-Redaktion!