Archiv zum Thema Aktuelles

Außerdem finden Sie in unserem Blog aktuelle Beiträge zu folgenden Themen:

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Aktuelles, Medienberichte, Verbraucherthemen, Wochenrückblick »

[8 Dez 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: der Wochenrückblick 4.-8. Dezember

7x7finticker: der Wochenrückblick 4. – 8. Dezember 2017 / präsentiert von der 7x7finanz

Leitgedanke

Was wir im alten falsch getan, das fangen wir von neuem an.

(Spruch zum Jahreswechsel)

 

Thema der Woche: Was sich 2018 ändert

Warum Rentner sich aufs neue Jahr freuen dürfen, Finanz- und Vorsorgeberater künftig jeden Wortwechsel  mit dem Kunden festhalten müssen und Autofahrer unter bestimmten Bedingungen auch jetzt noch ihre Kfz-Versicherung wechseln können: All das und noch mehr erfahren Sie in unserem Wochenrückblick.

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7x7 Kapitalanlagen, Aktuelles, Unternehmen »

[6 Dez 2017 | Keine Kommentare | ]
Mit gemeinsamen Werten Lösungen schaffen!

Von Anfang an ist Andreas Mankel mit 7×7 einen anderen Weg gegangen, als man ihn von einem erfahrenen Bankkaufmann und Finanz- und Vorsorgeberater erwartet. Sein Ziel war und ist es, „mit den Anlegern und Kunden gemeinsam eine Alternative zu den geldgetriebenen Märkten aufzubauen, damit Geld wieder unmittelbar unserer Wirtschaft und Gesellschaft dient.“ Weiterlesen

Aktuelles, Medienberichte, Nachhaltigkeit/Öko-Invest, Wochenrückblick »

[1 Dez 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: Wochenrückblick 27.11.-01.12.2017

7x7finticker: der Wochenrückblick 27. November – 1. Dezember 2017 / präsentiert von der 7x7finanz

Leitgedanke

Geld ist wie Dünger; es ist nichts wert,
bis es überall auf ermutigende Dinge verteilt wird, um zu wachsen.

(Thornton Wilder, Schriftsteller)

 

Thema der Woche: Nachhaltig Geld anlegen

Rund 40 Prozent der Deutschen würden ihr Geld gern sozial und ökologisch nachhaltig investieren, wie das Marktforschungsinstitut GfK unlängst ermittelte. Allerdings haben bislang nur 4,8 Prozent auch tatsächlich solche Produkte gewählt. Also nur theoretisch gut gemeinte Absichten? Weit gefehlt – denn selbst Experten sind nur mit großen Mühen in der Lage, den Markt der nachhaltigen Geldanlagen zu überblicken. Wir versuchen in unserem Wochenrückblick ein paar Einblicke in das Thema.

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7x7 Kapitalanlagen, Aktuelles, Nachhaltigkeit/Öko-Invest, Terminsachen »

[24 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
Green Friday statt Black Friday!

Am morgigen Freitag gilt: Investieren statt konsumieren! Denn 7×7 streicht den Black Friday und ersetzt ihn durch den GREENFRIDAY! Das bedeutet: 1% Bonusvergütung auf den Anlagebetrag einer nachhaltigen Kapitalanlage.

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Aktuelles, Finanzierung, Immobilien, Medienberichte, Wochenrückblick »

[24 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: der Wochenrückblick 20.-24.11.2017

7x7finticker: der Wochenrückblick 20.-24. November 2017 / präsentiert von der 7x7finanz

Leitgedanke

„Auch Luftschlösser verdanken ihre Popularität den klassischen Immobilien-Erfolgs-Kriterien: Sie sind provisionsfrei und standortunabhängig.“

KarlHeinz Karius (WortHupferl)

Thema der Woche: Betongold als Altersvorsorge?

Immobilien sind begehrter denn je: als eigenes Haus, als Kapitalanlage und Altersvorsorge. Doch wie stellt man es am besten an, stolzer Hausbesitzer zu werden – und zu bleiben? Darum geht es in unserem Wochenrückblick.

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Aktuelles, Videos »

[22 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
Anblick: neues 7×7 Video auf Facebook macht Lust auf persönliche Beratung

Tatort Plittersdorfer Straße in Bonn: Kurze Einblicke in die Beratung der 7xfinanz zeigt das neue Facebook-Aufmacher-Video. Es macht die Internetbesucher neugierig auf unsere gesamtheitliche Finanz- und Vorsorgeberatung, die alle Themen abdeckt: von der Finanzierung bis zur nachhaltigen Geldanlage. Uns ist es wichtig, Sie und Ihre Bedürfnisse kennenzulernen. Das persönliche Gespräch mit Ihnen ist daher für uns von zentraler Bedeutung. Daher laden wir Sie ein: Vereinbaren Sie einen Termin mit einem unserer Berater – per Telefon (0228-37727310) oder per E-Mail (info@7x7finanz.de), alle Berater an den fünf Standorten mit ihren Kontaktdaten finden Sie hier.

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[17 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: der Wochenrückblick 13.-17.11.2017

Leitgedanke

„Wer im Internet nicht zu finden ist, erweckt den Verdacht, er habe gar nicht existiert.“

Ernst Probst, Publizist

 

Thema der Woche: Virtuelle Börsengänge mit virtuellem Geld

Es gibt ja schon vieles in der virtuellen Welt, aber virtuelle Börsengänge von Firmen, die sich ihre Ideen mit virtuellem Geld finanzieren lassen, das gibt es noch nicht lange. Initial Coin Offerings (ICOs) nennt die Fachwelt diesen neuen Boom, dem wir uns im Wochenrückblick ganz real zu nähern versuchen.

 

7x7finticker13. November: ICOs – ein riskantes Spiel für Anleger?

HAMBURG –Virtuelle Börsengänge – auch ICO genannt – sind derzeit der letzte Schrei. Anleger investieren massenhaft ihr Geld bei solchen Krypto-IPOs. Doch die Aufsichtsbehörden warnen.“ So leitet Nadine Oberhuber ihren Beitrag auf capital.de ein. Es handele sich schließlich um einen milliardenschweren Markt: Rund 3 Mrd. Dollar hätten Unternehmen in diesem Jahr bereits durch ICOs eingesammelt. Ein ICO sei besonders geeignet für Start-ups, die zwar an die Börse wollen, aber weder herkömmliche Aktien ausgeben noch ihre Anteile an einem der bekannten Tradingmarktplätze handeln lassen wollen. Stattdessen geben sie eine virtuelle Währung aus, sogenannte Tokens, die dann direkt von Anleger zu Anleger an Digitalbörsen gehandelt werden können. Der Clou sei: Eine richtige Börse brauchten die Anbieter in diesem Fall nicht; Zwischenhändler wie Banken, Broker und andere würden ausgeschaltet, die Finanztransaktionen liefen zwischen einem Netzwerk von Computern ab.

Regeln oder Beschränkungen für diese virtuellen Anteilsausgaben gebe es bisher noch nicht, wie Oberhuber feststellt, um zugleich auf den kritischen Punkt zu kommen: „Nur eines ist mit den Tokens nicht verbunden: Ein Mitspracherecht wie bei Aktien haben die Investoren damit nicht. Und auch sonst wissen sie eigentlich gar nicht so genau, was sie da kaufen. Genau das bemängeln jetzt diverse Aufsichtsbehörden, die daher die virtuellen ICOs verbieten oder zumindest einschränken wollen.“ Sowohl die chinesische Börsenaufsicht habe bereits Kryptobörsengänge untersagt, Singapur und die Schweiz wollten sie strenger regulieren und die deutsche Finanzaufsicht Bafin gab nun eine deutliche Warnung heraus: Initial Coin Offerings seien „höchst spekulative Investments“, die „für Anleger erhebliche Risiken“ bergen, bis zum Totalverlust ihrer Investition.

Quelle: capital.de / Autorin: Nadine Oberhuber

 

14. November: Ist ICO das neue IPO?

BERLIN – Auch Tilman Welther setzt sich im fondstelegramm mit den Krytobörsengängen auseinander. Er findet, das ICO erinnere nicht zufällig an das IPO, das Initial Public Offering, den Börsengang von Unternehmen. Als aktuelles Beispiel erwähnt Welther das vierwöchige ICO des Projekts Carblox.io. Dieses baut ein weltweites dezentrales Fahrzeugregister auf, das in der Cloud für jedes Fahrzeug ein digitales Pendant führt. Carblox dokumentiert dabei sowohl die technischen Daten wie auch Daten über die Nutzungsweise der Fahrzeuge: „Die spezifische Datenausbeute, so die Annahme des Geschäftsmodells, vervielfachen Zweitmarktwerte von Fahrzeugen und reduzieren Versicherungskosten, weil die Daten hochgradig individualisierte Verträge ermöglichen.“ Ein weiteres Beispiel in Deutschland ist die blockchain-basierte Shopping App Wysker. Die Bafin – so Welther – weise zwar zurecht auf Totalverlustrisiken hin und darauf, dass ICOs weder technisch noch rechtliche mit IPOs vergleichbar seien, aber „dennoch, da darf man sicher sein, liegt hier viel Zukunft.“

Quelle: fondstelegramm / Autor: Tilman Welther

 

15. November: Russischer Banker sieht großes Potential in ICOs

NIJMWEGEN (NL) – „Ein Vorsitzender der russischen Zentralbank erklärte heute, dass Initial-Coin-Offerings (kurz ICO) Startups bei der Finanzierung von Geschäftsideen helfen könnten“, berichtet Corinna Brandau auf coinwelt.de. Sie zitiert die staatliche Nachrichtenagentur TASS, der zufolge Sergei Shvetsov, der stellvertretende Vorsitzende der Bank Rossii, gesagt haben soll: „Unser Land hat ein großes Potential für Innovationen. Vom Standpunkt der Ideen her haben unsere Studenten und jungen Leute und Unternehmer einen Vorteil gegenüber anderen Ländern der Welt. Aufgrund der fehlenden Unterstützung von den klassischen Institutionen für Startups haben ICOs ein großes Potential zur Finanzierung dieser Ideen.“ Wenige Wochen zuvor habe Präsident Vladimir Putin neue Regelungen für Kryptowährungen und neue Regeln für ICOs gefordert. Ob Shvetsovs Aussagen in Zusammenhang mit Putins Forderungen stünden, sei zum jetzigen Zeitpunkt unklar.

Quelle: coinwelt.de / Autorin: Corinna Brandau / Englische Originalversion der Meldung

 

16. November: Welt der Wunder TV startet ICO

WIEN (AU) – Mit einer eigenen Blockchain-Anwendung eröffnet der deutsche Free TV-Sender „Welt der Wunder“ ein weiteres Geschäftsfeld. Als Partner des ICO wurden Swisscom und SwissTXT, eine Tochter des Schweizer Fernsehens gewonnen. Darüber berichtet „der brutkasten“, Österreichs Startup- und Innovationsplattform. Das Format “Welt der Wunder” war 1996 auf Pro7 gestartet, wechselte dann zu RTL2 und schließlich zu N24. Bei dem Geschäftsmodell gehe es um den internationalen Handel mit Medienlizenzen. Dafür werde eine eigene Plattform gebaut und ein Token mit dem Namen MILC (für MIcro Licensing Coin) kreiert. Dieser werde ab 1. Dezember (Start des Pre-Sale) in einem ICO ausgegeben, der auch die Plattform finanzieren soll. Beim deutschen Spartensender sei man sehr zuversichtlich: die gesamte Industrie weise derzeit weltweit ein jährliches Volumen von mehr als 500 Milliarden Euro Umsatz auf – Tendenz stark steigend.

Quelle: derbrutkasten.com

 

17. November: „Crowdfunding auf Steroid“

HAMBURG – Für einen offenen Umgang mit dieser neuen Form der Unternehmensfinanzierung plädiert Dirk Elsner auf capital.de. Ein einheitliches Verständnis von ICOs gebe es noch nicht und könne es vielleicht auch nicht geben. Elsner selbst versteht unter einem ICO „einen auf kryptografischen Protokollen basierenden Erstverkauf von Ansprüchen auf Verfügungsrechte“. Lasse man den „den neuen Begriffszoo“ weg, dann „erwerben die Käufer bei einem ICO digitale Kupons statt Unternehmensanteile mit Ansprüchen auf Dividenden und Stimmrechten.“ Diese Kupons könnten mit ganz unterschiedlichen Rechten ausgestattet sein, wie Elsner an Beispielen erläutert.

Der Hype sei jetzt auch nach Deutschland geschwappt, wo mehrere Unternehmen ein ICO vorbereiteten oder darüber nachdächten, wie er am Rande der Fintech Week in Hamburg hörte. Dazu gehörten die Unternehmen Wysker, Cloudeo, Bitwala, Neufund, Crowdstart und Naga. Mit der Shopping-App von Wysker könnten Kunden laut dem Fachmagzin „t3n“ durch Produktbewertungen oder für die Angabe ihrer Shopping-Interessen Token erwerben, die anschließend für Verkäufe und Rabatte verwendet würden. Elsner findet, gegen ICOs sähen die „als bisher für modern gehaltenen digitale Finanzierungsverfahren wie Peer-to-Peer-Lending (über Internetplattformen vermittelte Kredite) oder Crowdinvesting antiquiert aus.“ Der Researchspezialist Peter Barkow habe ICOs in einem Gespräch als „Crowdfunding auf Steroid“ bezeichnet.

Quelle: capital.de / Autor: Dirk Elsner

FAZIT:

„Das Internet ist das erste von Menschenhand erschaffene Ding, das der Mensch nicht versteht. Es ist das größte Experiment in Anarchie, das es jemals gab.“ 

Eric Schmidt, CEO von Google 

Ein schönes Wochenende in der realen Welt wünscht Ihnen die 7x7finticker-Redaktion!

 

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[15 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
Betriebliche Altersversorgung für Minijobber

Arbeitgeber aufgepasst: Minijobber dürfen nicht von der betrieblichen Altersversorgung ausgeschlossen werden. Helge von Hagen, bAV-Experte der 7x7finanz, erläutert den Hintergrund.

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[13 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
Barfuss lockt trotz Regen zu grünem Geldanlegen

Samstagmittag, 11. November im schönen Freiburg: draußen strömt der Regen, drinnen strömen die Besucher in die Messe „Grünes Geld“. Ihr Ziel: „“Sie wollen vor allem wissen, wie man bei uns Geld konkret nachhaltig investieren kann“, sagt Mike Stoy vom Aussteller 7X7finanz GmbH aus Bonn.

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[10 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller

Während sich in Bonn die Teilnehmer der Klimakonferenz auch am vierten Tag mit den globalen Auswirkungen des Klimawandels befassten, erörterten Fachleute aus der Finanz- und Stiftungswelt am 9. November in Frankfurt am Main die finanzielle Seite des Themas: auf der Fachkonferenz „Nachhaltige Geldanlagen 2017“. Dort präsentierte sich auch die 7x7invest AG mit ihren Angeboten nachhaltiger Geldanlage.

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[6 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
Konferenz „Nachhaltige Geldanlagen“ am 9.11.

Während sich ab heute in Bonn die Weltklimakonferenz mit dem Klimawandel beschäftigt und der Frage, wie dessen Folgen zu vermeiden sind, geht es am Donnerstag in Frankfurt darum, wie man wirksamen Klimaschutz finanzieren kann: bei der Fachkonferenz „Nachhaltige Geldanlagen 2017“. Auf dem jährlichen Branchenevent, veranstaltet von der Frankfurt School of Finance & Management, wird 7×7-Geschäftsführer AndreasMankel nicht nur einen Vortrag halten, sondern mit seinem Team auch den Besuchern am Informationsstand Rede und Antwort stehen.

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Aktuelles, Medienberichte, Verbraucherthemen, Wochenrückblick »

[3 Nov 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: der Wochenrückblick 30.10. – 3.11.

7x7finticker: der Wochenrückblick 30. Oktober – 3. November 2017 / präsentiert von der 7x7finanz

Leitgedanke

„Zinsspanne: jene feine Differenz, die Bankiers zu allen Zeiten ein sorgenfreies Leben garantierte.“

Ron Kritzfeld*

 

Thema der Woche: Was ist bloß mit dem Zins los?

Der Weltspartag ist auch nicht mehr das was er mal war, und die Zinsen sind es ebenfalls nicht mehr – falls sie es je wieder werden. Von keinen Zinsen und ihren Auswirkungen handelt unser Wochenrückblick. Mögliche Alternativen inklusive.

 

7x7finticker30. Oktober: Frust am Weltspartag – nix mit Zinsen

MÜNCHEN – Der diesjährige Weltspartag macht Anlegern wenig Freude: Aufs Sparbuch gibt’s schon lange keine Zinsen mehr und das gilt auch für die meisten Tagesgeldkonten. Ordentliche Zinsen gibt es nur im EU-Ausland – lautet das Fazit von Markus Voss auf focus.de. In seiner Elegie auf deutsche Sparzinsen geizt er nicht mit aktuellen ernüchternden Fakten: „375 Banken in Deutschland zahlen keine Zinsen mehr, wie eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox vor wenigen Wochen ergab (Stand 21. September 2017).“ Alternativen seien hierzulande Mangelware. Selbst beim Festgeld müssten die Anleger schon eine Laufzeit von 10 Jahren akzeptieren, um auf einen Zins von zwei Prozent zu kommen. „Zu riskant, falls die Inflation wieder anziehen sollte“, findet Voss. Aber er sieht einen Weg, mit dem sich wenigstens die Hälfte der Inflation ausgleichen ließe: das Geld zu einem ausländischen Institut tragen. Sogar Verbraucherschützer rieten mittlerweile dazu – sofern das Heimatland der Bank der europäischen Einlagensicherung angehöre. Dann garantiert der jeweilige EU-Staat Einlagen bis zu einer Grenze von 100.000 Euro. Eines müssten Anleger jedoch wissen: „Kommt es im Ernstfall doch zu einer Bankenpleite im Ausland, ist das Geld zwar garantiert. Der Ablauf des Rückzahlungsprozesses kann sich aber hinziehen. Und in dieser Zeit gibt es – wie zu Hause – gar keine Zinsen.“

Quelle: focus.de / Autor: Markus Voss

 

31. Oktober: Weltspartag – same procedure as every year?

BONN – Alle Jahre wieder … nimmt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) den Weltspartag am 31. Oktober zum Anlass, den deutschen Sparern den Puls zu fühlen. Die diesjährigen Ergebnisse wurden im Vermögensbarometer „Die Deutschen und ihr Geld“ zusammengefasst und auf der Pressekonferenz des DSGV am 24. Oktober 2017 vorgestellt. Mit einem doppelten Fazit: Die Deutschen sparen nicht mehr – sie sollten mehr sparen! 7x7finanz stellt in seinem Blogbeitrag zwei Diagnosen und gibt zwei Therapievorschläge für den Patienten Sparer.

Quelle: 7x7finanz.de

 

1. November: Nur 6 Prozent der Sparer sind Zinsen wichtig

BERLIN „Sparer verhalten sich nicht ökonomisch rational“ lautet das Urteil von Autorin Linda Standhardt in einem Beitrag auf der Seite des Deutsch2.en Instituts für Altersvorsorge. Sie unterfüttert ihre These mit Daten aus einer aktuellen Kantar Emnid-Umfrage, die von der Postbank in Auftrag gegeben wurde. Diese widmet sich den Motiven der Deutschen, (weiterhin) so beherzt zu sparen. Erstaunlich dabei ist vor allem ein Ergebnis: „Lediglich sechs Prozent der Befragten möchten ihr Erspartes durch Zinsen und Kapitalerträge vergrößern. Deutlich häufiger als der Ertrag werden als Motive Gewohnheit und Gefühle genannt.“

Das gute Gefühl, Geld beiseite zu legen, werde vor allem von älteren Sparern jenseits der 60 geschätzt. Somit sei es nicht verwunderlich, dass jeder Dritte (33 %) dieser Altersklasse Wohlgefühl als Grund für seine Sparneigung nennt. Fast die Hälfte (45 %) der Befragten deponiere ihr Geld auf dem Girokonto, jeder fünfte Sparer (21 %) bewahre es zuhause auf. Laut Schätzung der Postbank verzichten die Deutschen auf diese Weise jedes Jahr auf Erträge von 20 bis 30 Milliarden Euro. Dennoch gebe es – so Standhart – eine positive Erkenntnis: „Aktuell berücksichtigen 24 Prozent der Befragten sowohl die niedrigen Anlagezinsen wie auch die steigende Inflationsrate und investieren in Aktien und Fonds.“

Quelle: Deutsches Institut für Altersvorsorge / Autorin: Linda Standhardt

 

2. November: Auf dem Sparbuch verdoppelt sich das Geld erst nach 135 Jahren

BERLIN – Die USA heben langsam die Zinsen an, Großbritannien hat erst vor einer Woche die Leitzinsen erhöht. Nur im Euroraum geschieht dies nicht. Und das geht auf Kosten der Sparer, findet Carla Neuhaus im Tagesspiegel. Die Sparer seien bescheiden geworden – notgedrungen. Denn sie bekommen keine Zinsen mehr: „Und was passiert derweil im Euro-Raum? Nichts. Für die Sparernation Deutschland ist das bitter.“ Und wird sich kurzfristig nicht ändern: „Frühestens 2019 dürften die Zinsen hierzulande steigen, heißt es, und dann auch nur langsam.“

Der deutsche Staat – so Neuhaus – sei der größte Profiteur der derzeitigen Geldpolitik: „Er kann sich so günstig Geld leihen wie nie. Da könnte man locker einen Teil dieser Ersparnis an den Sparer weitergeben. Möglichkeiten dafür gibt es. Die Politik könnte etwa das Gesetz für vermögenswirksame Leistungen nachbessern.“ Die Politik müsse aber auch etwas für die Finanzbildung tun. Denn erst kürzlich habe eine Studie gezeigt, dass das Wissen über Geldanlagen in kaum einem EU-Land so schlecht ausgeprägt ist wie in Deutschland. Zumindest solle keiner aus reiner Unwissenheit sein Geld auf dem Sparbuch liegen lassen: „Denn bis es sich da verdoppelt, dauert es derzeit 135 Jahre.“

Quelle: tagesspiegel.de, Autorin: Carla Neuhaus

 

3. November: 1.600 von 2.000 europäischen Kleinbanken befinden sich in Deutschland

PASSAU / DEGGENDORF Die Passauer Neue Presse berichtet über eine Veranstaltung mit Stefan Swihota, dem designierten Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Deggendorf. Er sprach über Zinspolitik und Bankenkrise. „Wenig überraschend: Seit es fürs Geld auf dem Sparbuch keine Zinsen mehr gibt, wird weniger gespart“, vermeldet die PNP. Ein interessantes Faktum lieferte der Banker zum Thema kleine und große Banken: „Bei uns sind die regionalen Kreditinstitute selbstverständlich, in Europa aber sind wir Exoten. Von 2000 kleinen Banken europaweit arbeiten 1600 in Deutschland.“

Während der Krise seien die Großbanken vorsichtig geworden, das Geld wurde knapp und sie hätten deshalb allein in Deutschland 635 Milliarden weniger an Krediten ausgegeben. Allein den Sparkassen, Genossenschaftsbanken und den Bausparkassen sei es laut Swihota zu verdanken, dass die privaten und kommerziellen Investoren nicht „verhungerten“. Die kleinen Geldinstitute hätten nämlich im selben Zeitraum 710 Milliarden Euro mehr an Krediten ausgegeben. Das alte Geschäftsmodell, wonach man der Hausbank sein Erspartes anvertraut und dafür Zinsen bekommt, sei derzeit ins Gegenteil verkehrt. Die Banken zahlten Negativzinsen für hohe Summen, die sie aber vorhalten müssten. Die kleinen Geldinstitute versuchten, diese Belastung über Gebühren aufzufangen.

Quelle: Passauer Neue Presse

FAZIT:

„Niedriger Guthabenzins ist Ausbeutung der Faulen.“

Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

 

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen die 7x7finticker-Redaktion!

*Ron Kritzfeld ist das Pseudonym von Fritz Kornfeld, einem 1921 in Ostpreußen geborenem Chemiker, der mehrere Bücher mit Schüttelreimen und Aphorismen veröffentlichte.

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[31 Okt 2017 | Keine Kommentare | ]
Weltspartag 2017: same procedure as every year?

Alle Jahre wieder … nimmt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) den Weltspartag am 31. Oktober zum Anlass, den deutschen Sparern den Puls zu fühlen. Die diesjährigen Ergebnisse wurden im Vermögensbarometer „Die Deutschen und ihr Geld“ zusammengefasst und auf der Pressekonferenz des DSGV am 24. Oktober 2017 vorgestellt. Mit einem doppelten Fazit: Die Deutschen sparen nicht mehr – sie sollten mehr sparen!

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[27 Okt 2017 | Keine Kommentare | ]
7x7finticker: der Wochenrückblick 23.-27. Oktober

7x7finticker: der Wochenrückblick 23. – 27. Oktober 2017 / präsentiert von der 7x7finanz

Leitgedanke:

Große Boote treiben oft auf großen Schulden.

Deutsches Sprichwort

Thema der Woche: Schulden!

Die „EOS Schulden-Studie“ 2017 zeigt, dass die Deutschen beim Thema Schulden zurückhaltender werden: Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sagen, dass sie ihre Schulden so gering wie möglich halten wollen – das sind sogar neun Prozentpunkte mehr als noch 2015. Was es sonst noch zu berichten gibt über die Schulden anderer und wer daran schuld sein könnte, lesen Sie in diesem Newsletter.

 

7x7finticker23. Oktober: Wie man ein Schulden-Erbe ausschlägt

MÜNCHEN – Befinden sich im Nachlass Schulden oder Schwarzgeld, kann es sinnvoll sein, das Erbe auszuschlagen. Was man bei einer Erbausschlagung beachten sollte, erläutert in einem Fachartikel auf focus.de Ulrich Lambrecht, Fachanwalt für Erbrecht. Das Gesetz gehe davon aus, dass der Erbe nicht nur das Vermögen, sondern auch alle Schulden des Verstorbenen übernimmt. Und für diese Schulden hafte der Erbe nicht nur mit dem ererbten Nachlassvermögen, sondern mit seinem ganzen (auch sonstigen) Privatvermögen. Ist der Nachlass überschuldet, empfehle es sich meist, die Erbschaft auszuschlagen bzw. abzulehnen. Allerdings gebe es dann in der Regel auch keinen Pflichtteil, sondern gar nichts. Dagegen gelte umgekehrt: „Wer nicht (fristgerecht) ausschlägt, bleibt Erbe, eben auch eines überschuldeten Nachlasses: Denn im deutschen Erbrecht gilt der Grundsatz des „Vonselbsterwerbs“ (§§ 1922, 1942 BGB). (Der Erbe erwirbt also die Erbschaft in der Sekunde des Todes von selbst, ohne seine Entscheidung oder gar sein Zutun.)“. Und wenn nacheinander alle testamentarischen und/oder gesetzlichen Erben ausschlagen, erbt letztlich der Staat – und der kann nicht ausschlagen.

Quelle: focus.de / Autor: Ulrich Lambrecht

 

24. Oktober: EOS Schulden-Studie 2017 untersucht das Leben auf Pump 

HAMBURG (ots) – Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sagen, dass sie ihre Schulden so gering wie möglich halten wollen – das sind sogar neun Prozentpunkte mehr als noch 2015. In den USA und Russland meinten dies aktuell 67 bzw. 76 Prozent. Diese Zahlen entstammen der zweiten „EOS Schulden-Studie“ 2017, einer online-Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS durchführte. In der Pressemitteilung zur Studie heißt es zum Selbst- und Fremdbild der Deutschen bezüglich Schulden: „Wie stehen die Deutschen zu den eigenen Schulden – und zu denen der Anderen? Drei von vier Personen (73 Prozent) gehen davon aus, dass in der heutigen Zeit viele Menschen Schulden haben. Der Realitätsabgleich zeigt, dass derzeit etwa die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) Schulden zurückzahlt.“ Und Prof. Manfred Güllner von forsa liefert eine Deutung mit: „Die Deutschen haben nur selten Rückzahlungsprobleme, unterstellen jedoch den Mitbürgern, dass diese leichtsinnig sind und sehr häufig Schulden machen. (…) Dabei sollte man besser auch seinen Mitbürgern zutrauen, dass sie in Finanzfragen im Großen und Ganzen gewissenhaft handeln.“

Quelle: OTS (Presseportal.de) / Zur EOS Studie (auch PDF-Download)

 

25. Oktober: Keine neuen Schulden mit Jamaika

MÜNCHEN / BERLIN (dpa) „Die Vereinbarungen der potenziellen Jamaikaner zu Haushalt und Steuern haben durchaus Substanz“, befinden drei dpa-Autoren in ihrem Bericht über die Koalitionsverhandlungen zu diesen schwierigen Themen. CDU, CSU, FDP und Grüne seien fest entschlossen, auch künftig einen ausgeglichenen Haushalt einzuhalten und keine neuen Schulden zu machen. Zudem soll der Solidaritätszuschlag abgebaut werden. Nach den Worten von FDP-Chef Christian Lindner könne das Zwischenergebnis der ersten konkreten Jamaika-Verhandlungen zum Themenbereich Finanzen, Haushalt, Steuern „eine finanzpolitische Trendwende werden“. Die Grünen allerdings sehen in der Verständigung mit Union und FDP kein Bekenntnis zur Schwarzen Null: „Das steht unter dem Vorbehalt, dass wir eine Finanzplanung bekommen, und dass das finanzierbar ist“, sagte Grünen-Politiker Jürgen Trittin der dpa.

Quelle: bayrische-staatszeitung / dpa (Autoren: Jörg Blank, Ruppert Mayr und Teresa Dapp)

 

26. Oktober: Auf Heller und Pfennig – eine Familie auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit

UNTERSCHLEISSHEIM – Bescheidener als die Staatsschulden sind die Schulden der Familie Heller-Pfennig, die heute in ihrem Blog aufhellerundpfennig.com ausführlich das Haushaltsbudget für November vorstellt – und sich selbst natürlich auch: „Ich schreibe hier über meine Familie und unseren Weg raus aus den Schulden in die finanzielle Unabhängigkeit. Wer sind wir? Mein Mann und ich sind Mitte und Anfang 30. Wir haben eine 2jährige Tochter und einen gemächlichen Labrador Retriever.“ Im Schuldentilgungsbericht für Oktober heißt es im Blog: „Die nächste Tilgung steht an für den Oktober. Die letzten Tage war ich endlich wieder einfach nur glücklich. (…) Vielleicht ist es unser Masterplan und die Erkenntnis, dass die Schulden in 24 Monaten hinter uns sein können.“

Quelle: aufhellerundpfennig.com

 

27. Oktober: Tübingen macht Schulden für Investitionen

TÜBINGEN – Viele deutsche Kommunen sind hoch verschuldet und müssen sparen. Die Stadt Tübingen hat jetzt beschlossen, es genau umgekehrt zu machen: Sie will die niedrigen Kreditzinsen nutzen, um Schulden für Investitionen zu machen. So ist allein für 2018 eine Kreditaufnahme von fast 26 Millionen Euro geplant. Doch wofür soll das viele Geld ausgegeben werden? Dieser Frage geht Veit Müller im Reutlinger General-Anzeiger nach: „In Tübingen herrscht immer noch «ein hoher Bedarf an Wohnraum«. Und deshalb will die Stadt nun vor allem in den «Grunderwerb für geplante Baugebiete in den Ortsteilen« investieren, wie jetzt der stellvertretende Stadtkämmerer Michael Müller anlässlich der Einbringung des Haushalt gestern im Gemeinderat erläuterte.“ Nach Jahren der Konsolidierung gehe die Stadt jetzt in die Vollen: Nicht nur in 2018 sei eine hohe Kreditaufnahme geplant, auch für 2019 und 2020 leihe sich die Stadt Geld aus, um die »in der Investitionsplanung verankerten Projekte« zu finanzieren. Mit dem Kreditgeld solle kräftig gebaut werden: Auf der Liste stünden das Ausbauprogramm für neue Kinderhäuser und die Sanierung des Technischen Rathauses. Außerdem gebe es zurzeit in Tübingen offenbar einen »Babyboom«. Somit bleibe der Ausbau der Kindertagesbetreuung für die kommenden Jahre eine Hauptaufgabe: „Dies sieht man nicht nur an den Millionen, die für die Kinderhäuser ausgegeben werden sollen. Die Stadt will 2018 auch knapp sechs neue Stellen in der Kindertagesbetreuung schaffen.“

Quelle: Reutlinger General-Anzeiger / Autor: Veit Müller

FAZIT:

Von jetzt an werde ich nur so viel ausgeben, wie ich einnehme, selbst wenn ich mir dafür Geld borgen muss.

Mark Twain

Ein schönes Wochenende ohne Vergnügungssteuer wünscht Ihnen die 7x7finticker-Redaktion!

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[23 Okt 2017 | Keine Kommentare | ]
7×7 kommt auf „50-plus“

Erstmalig findet am 11. und 12. November in der Stadthalle Bad Godesberg die Messe „50-Plus – Freude am Leben“ statt. Ein Heimspiel für die 7x7finanz GmbH: sie wird dort Angebote und Konzepte für altersgerechtes Wohnen vorstellen sowie die Möglichkeit, sich daran in Form einer nachhaltigen Umweltanleihe zu beteiligen.

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