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Heute vor zehn Jahren begann die Finanzkrise

Heute vor zehn Jahren: Am 9. August 2007 erreichen die Probleme auf dem US-Immobilienmarkt Europa. Die Krise wird in der Folge zu einer flächendeckenden Finanz- und Wirtschaftskrise. Eine Chronik der Ereignisse liefert Markus Sievers [1] auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung*:

Nachvollziehbare Geldanlagen sind eine Konsequenz aus der Finanzkrise.

„Den 9. August 2007 werden die meisten Menschen längst vergessen haben. Und doch hat dieser Tag die Welt verändert. Dieses Datum markiert den Zeitpunkt, an dem die Immobilien- und Finanzkrise Europa erreichte. Aus einem regionalen Problem, dem Zusammenbruch des Hypothekenmarktes in den Vereinigten Staaten, wurde eine globale Finanzkrise mit den schwersten Erschütterungen für die Weltwirtschaft seit den 1930er Jahren.

Am Morgen dieses 9. August 2007 kündigte die französische Großbank BNP Paribas das Aus für drei Investmentfonds an, die in den USA in Hypothekenkredite investiert hatten. Am Geldmarkt, an dem sich Banken gegenseitig mit Liquidität versorgen, brach Chaos aus. Die Banken verloren das Vertrauen ineinander und liehen sich kein Geld mehr aus. Dies veranlasste die Europäische Zentralbank (EZB), in bisher unbekanntem Ausmaß Maßnahmen gegen eine weitere Zuspitzung der Finanzkrise zu ergreifen. Gegen 16 Uhr verkündete die Notenbank der Eurozone, dass sie Geschäftsbanken 95 Milliarden Euro zur kurzfristigen Abdeckung des Geldbedarfs zur Verfügung stellen werde. Andere Notenbanken, allen voran das Zentralbank-System Federal Reserve (Fed) in Washington, schlossen sich an.“*

Andreas Mankel, Geschäftsführer der 7×7 Unternehmensgruppe und der 7x7finanz GmbH

Andreas Mankel: „Lieber ein ehrliches Risiko als eine vorgegaukelte Sicherheit“

Andreas Mankel, Gründer und Geschäftsführer der 7×7 Unternehmensgruppe, zog damals seine eigenen Schlüsse daraus: „Geld und Vermögen ist dann am sichersten, wenn es arbeitet, wenn es etwas produziert, das einen Nutzen stiftet, für den ein anderer bereit ist, einen angemessenen Preis zu zahlen.“ Er empfiehlt, Kapital in realen Werten anzulegen statt – wie viele in der Finanzkrise es taten – in spekulative Luftschlösser. Und wenn die Sachwerte dann noch Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen und Trinken, Energie und nachwachsende Rohstoffe betreffen, sind Wertentwicklung und Zukunftssicherung am ehesten gewährleistet.

„Die Geld- und Kapitalanlage bekommt wieder eine gesellschaftliche Bedeutung“, so Andreas Mankel. Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, der Ausbau erneuerbarer Energien oder auch die Stärkung der Kaufkraft des Einzelnen gehören für ihn zu den wichtigsten Faktoren. Auch bei solchen Geldanlagen gibt es natürlich keine 100%ige Garantie; aber, so Mankel: „Lieber ein ehrliches Risiko als eine vorgegaukelte Sicherheit.“

 

*Quelle: http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/252866/finanzkrise-2007 [1]

 

Was wir bei 7×7 daraus gelernt haben, sehen Sie hier: Video „Dafür schlägt unser Herz“ [2]