7x7finticker: der Wochenrückblick 10.-14. Juli

14 Juli 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Leitgedanke:

Investiert man in der Gegenwart nicht in die Zukunft, sollte man sich nicht wundern, wenn die Zukunft keine Gegenwart bekommt.“ (Christa Schyboll)

10. Juli: Mit Gehaltsspenden direkte Wirkung erzielen

Einen kleinen Teil seines Gehalts direkt an ausgewählte soziale Projekte zu spenden – das ist seit ein paar Monaten auch für die Mitarbeiter von Henkel in Deutschland möglich. Ermöglicht wird das durch die Gehaltsspenden-Aktion von „Deutschland rundet auf“, einer Spendenorganisation, die sich auf Mikrospendenmodelle spezialisiert hat. „Die Stiftung“ beschreibt in einem aktuellen Beitrag die Aktion:

Bekannt wurde sie durch ihre Aktion an Supermarktkassen großer Handelsunternehmen: Dort gibt es das niedrigschwellige Angebot für den Spender, den Betrag seines Einkaufs um bis zu 10 Cent aufzurunden. Ebenso wie bei den Spenden an der Kasse werden nun auch die Einnahmen aus der neuen Aktion der Gehaltsspenden zu 100 Prozent von der „Deutschland rundet auf gemeinnützige Stiftungs-GmbH“ an die ausgewählten Förderprojekte weitergeleitet.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben häufig nicht die Kapazitäten, ein eigenes soziales Engagement aufzubauen. Da bieten wir mit unserer sicheren Projektauswahl und Mittelvergabe ein gutes Angebot“, sagt Nina Jäcker, Geschäftsführerin von „Deutschland rundet auf“.

Quelle: die-stiftung.de / Infos: deutschland-rundet-auf.de

11. Juli: „Impact Investing“ als alternative Anlage

Beim „Impact Investing“ fließen Gelder ausschließlich in Unternehmen, die den Zweck haben, soziale, gesellschaftliche oder Umweltprobleme zu lösen. Im Beitrag der Deutsche Mittelstands Nachrichten zu diesem Thema werden konkrete Beispiele aufgeführt: von der  Ananasfabrik in Costa Rica bis zum Bildungsanbieter in Ägypten, beide werden mit Kundengeldern der Schweizer Bank UBS finanziert: „Wir sind davon überzeugt, dass ‚Impact Investing‘ in den nächsten 20 Jahren zu den besten Investitionsmöglichkeiten gehören wird“, sagt Mark Haefele von der UBS Vermögensverwaltung.

Weiter heißt es in dem Artikel der Deutschen Mittelstands Nachrichten: „‘Impact Investing‘ heißt diese Geldanlage, wirkungsorientiertes Investieren auf Deutsch. Dabei geht es nicht um ‚ethische Investitionen‘, solche, die nicht in Rüstungsfirmen oder Unternehmen investieren oder im Verdacht stehen, die Umwelt zu zerstören oder Menschen in Entwicklungsländern auszubeuten. Beim ‚Impact Investing‘ fließen Gelder ausschließlich in Unternehmen, die den Zweck haben, soziale, gesellschaftliche oder Umweltprobleme zu lösen. Nicht nur in Entwicklungsländern. Bezahlbarer Wohnraum in europäischen Ballungszentren, Job-Initiativen in verlassenen Kohlestädten der USA gehören auch dazu. In Deutschland ist das wirkungsorientierte Investieren erst im Kommen. Doch hat sich der Umfang nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2012 bis 2015 auf etwa 70 Millionen Euro verdreifacht.“

Quelle: Deutsche Mittelstands Nachrichten

12. Juli: Neubauprojekt mit Seniorenwohnungen als Impact Investment

BONN – Im Iserlohner Stadtteil Barendorf plant die Bonner Projektentwicklungsgesellschaft 7×7 Sachwerte Deutschland I. GmbH & Co. KG den Bau eines Gebäudekomplexes mit einer Senioren-Wohngemeinschaft sowie altersgerechten Penthouse-Wohnungen. Das Gebäude wird auf dem ca. 3.000 qm großen Grundstück errichtet, der Baukörper wird als KfW-Effizienzhaus 55 konzipiert. Ein Haus mit diesem Standard benötigt nur 55 % eines durchschnittlichen Referenzgebäudes.

Das Erdgeschoss wird für eine Senioren-WG mit zwölf Bewohnern angelegt, dazu gehören Terrassen und ein abgeschlossener Innenhof. Die Pflege- und Betreuungsleistungen sowie die hauswirtschaftlichen Dienstleistungen werden vom ambulanten Pflegdienst Bethanien mobile Pflege Iserlohn sichergestellt. Mieter ist das Diakonische Werk Bethanien e.V., das bereits zwei Senioren-Wohngemeinschaften in Solingen und Schalksmühle erfolgreich etabliert hat.

Andreas Mankel, Geschäftsführer der 7×7 Sachwerte Deutschland I. GmbH & Co. KG, sieht das neue Projekt als Beispiel für eine Investition mit gesellschaftlicher Wirkung.

Quelle: lifepr.de

13. Juli: Geld verdienen und die Welt ein bisschen besser machen

Geld verdienen und dabei die Welt ein bisschen besser machen. Das ist das Ziel von Good Profits. Impact Investing heißt hier das Zauberwort. Gemeint ist die Kapitalanlage in soziale Unternehmen. Eine solche Geldanlage bieten Sebastian Grothaus und Dirk Stiller mit ihrem Unternehmen Good Profits an. Mit Africa GreenTec haben sie gerade in das siebte Sozial-Unternehmen investiert. Weitere sollen hinzukommen.

Im Interview mit „Ruhrgründer“ sagt Dirk Stiller: „Wir investieren mit Good Profits in Unternehmen, die die Welt verbessern, z.B. durch besonderes soziales Engagement, Umweltschutz, Arbeitsplätze für Benachteiligte oder gesunde Ernährung. Unser Motiv: durch Investitionen in soziale Unternehmen einen gesellschaftlichen Nutzen erwirken und entsprechende Gewinne daraus erzielen.“

Quelle: ruhrgruender.de

14. Juli: Anleger setzen auf „Immobilien Impact Investing“

„Immobilieninvestments in Wachstumsmärkten als nachhaltige Anlage: CO2-Reduktion und Energie-Effizienz gepaart mit attraktiven Renditen diversifizieren das Portefeuille und helfen der Umwelt“, schreibt der Autor Patrick Scheurle* in seinem Beitrag für die Schweizer Handelszeitung und fährt fort: „Gebäude verzeichnen weltweit einen enormen Energie-Verbrauch: 40 Prozent des globalen Energiebedarfs und 30 Prozent der CO2-Emmissionen sind zu veranschlagen. Diesen gilt es zu reduzieren, um den Klimawandel zu bekämpfen und so ist die Optimierung der Energieeffizienz von großer Bedeutung.

Durch die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden kann der Verbrauch häufig um bis zu 50 Prozent gesenkt werden – dazu tragen eine bessere Dämmung von Fassade und Dach bei, ebenso wie dichtere Fenster oder technische Anlagen für die Wärme- und Kälteerzeugung sowie sparsamere Leuchtmittel. Weiter optimiert werden kann die CO2-Bilanz eines Gebäudes durch den Einsatz von Solarkollektoren oder Photovoltaikanlagen. Dem zusätzlichen Kapitalbedarf stehen damit unmittelbare Einsparungen bei den Betriebskosten sowie Wertsteigerungen durch die Verbesserung der Gebäudesubstanz gegenüber.

Besonders interessant sind Immobilien für langfristig orientierte Anleger: Sie ermöglichen aufgrund ihrer geringen Korrelation mit anderen Vermögensklassen eine Diversifikation des Portfolios, sichern vor Inflation ab und gewährleisten einen stabilen Kapitalfluss sowie eine langfristige Wertsteigerung. Die jährliche Rendite in fortgeschrittenen Wachstumsmärkten beträgt dabei häufig zwischen 10 bis 15 Prozent.“

*Autor: Patrick Scheurle, CEO von BlueOrchard, Quelle: handelszeitung.ch

FAZIT: Es lohnt sich immer, sinnvoll zu investieren.

Ein sonniges Wochenende wünscht Ihnen Ihr 7x7finanz-Team!

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Schwerpunktthemen: Aktuelles, Medienberichte, Nachhaltigkeit/Öko-Invest, Wochenrückblick

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