Mal Klartext – zum Thema „Inflation“

12 Juli 2011 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Neue Rubrik: „Klartext“

Häufig werden wir als Verbraucher, Kunden oder auch Anbieter mit verschiedenen erklärungsbedürftigen Begriffen aus der Finanzwelt oder dem öffentlichen Leben konfrontiert. Um hier ein wenig „Aufklärung“ zu leisten, richten wir die neue Rubrik „Klartext“ auf unserer Webseite ein. Hier soll über bestimmte Themen berichtet werden, die aktuell in der Presse oder auch am Stammtisch diskutiert werden.

Gerne dürfen Sie dazu Themenvorschläge einreichen unter: a.roll@7x7finanz.de.

Inflation

Als Inflation wird ein signifikanter Anstieg des Preisniveaus bezeichnet.  Schuld daran ist, dass mehr Geld im Umlauf ist als es Waren und Güter gibt. Die Folge sind steigende Preise. Derzeit haben wir in Deutschland eine Inflationsrate von etwa 2,4%. Diese ist durch einige Faktoren besonders begünstigt worden. So wurde sie im Mai 2011 erneut maßgeblich durch Preiserhöhungen bei Energie bestimmt (+ 9,5% gegenüber Mai 2010). Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich im Vorjahresvergleich ebenfalls deutlich um 3,3% (davon Nahrungsmittel: + 2,7%; alkoholfreie Getränke: + 7,1%). Unter den Nahrungsmitteln wurden vor allem Speisefette und Speiseöle teurer (+ 18,2%; darunter Butter: + 28,2%; Margarine: + 8,4%).

Quelle: Statistisches Bundesamt

Hätten Sie es gewusst? Sicher hat man es beim Tanken gemerkt, aber solch extreme Anstiege? Und das ist noch nicht alles. Wie sieht es z. B. bei Ihrer Geldanlage aus? Von 100.000,- Euro werden bei einer Inflation von 2% pro Jahr nach fünf Jahren nur noch 90.573,- Euro Kaufkraft übrig bleiben (Das Investment 7/2011). Inflation bedeutet aber nicht immer einen Preisanstieg, andere versuchen geschickter vorzugehen. So fand die Verbraucherzentrale Hamburg heraus, dass z. B. der Hersteller Procter&Gamble bei seiner Chipssorte Pringels die Verpackung um 18% verkleinert, den Preis aber zusätzlich um 25% gesteigert hat. Ein doppelt negativer Effekt für den Verbraucher. (Das Investment 7/2011) Die höchste gefühlte Inflation ist vielen sicher noch in Erinnerung: die Euro-Einführung 2002. Gemessen werden konnte das allerdings nicht. Hinzu kommen aber auch Faktoren wie sinkende Reallöhne durch Steueranstiege oder Zusatzbeiträge bei Krankenkassen.

Unser Tipp

Wie kann ich eine Geldanlage wählen, bei der nach der Inflation auch noch etwas real in meiner Geldbörse verbleibt? Zum Beispiel mit unseren Sparplänen 7×7 Sachwert Aufbauplan und 7×7 Energie Aufbauplan. Hier investieren Sie in Sachwerte, die häufig als Lösung bei einer Inflation angesehen werden. Warum? Weil hier ein verwertbares Gut erworben wird, das bei einer Geldentwertung bestehen bleibt. Versuchen Sie einmal mit einem Sparbuch zu bezahlen, wenn das Geld nichts wert ist! Grund und Boden, den man beackern kann, eine Immobilie in der man wohnen kann, waren schon in den schweren Geldentwertungsphasen der Weltkriege eine echte Alternative. Zudem bieten wir eine Verzinsung von 4% und einen Schlussbonus, damit auch nach der Inflationsrate noch etwas übrig bleibt.

Autor: André Roll

 

Im Blogbeitrag zum Thema Sparpläne informieren wir Sie genauer über die Möglichkeiten. Fragen? Immer gerne: Wenden Sie sich an André Roll unter a.roll@7x7finanz.de.

 

 

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Schwerpunktthemen: Aktuelles, Klartext

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